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DGB-Projekt "Faire Mobilität"

Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv

Faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für ArbeitnehmerInnen, die aus mittel- und osteuropäischen EU-Staaten nach Deutschland kommen - darum geht es beim bundesweiten Projekt "Faire Mobilität".

 Erstberatungsstelle  Kiel

Das Projekt "Faire Mobilität" liegt in der politischen Verantwortung des DGB-Bundesvorstandes. Zu den Projektpartnern gehören: bfw-Unternehmen für Bildung, Europäischer Verein für Wanderarbeiterfragen/European Migrant Workers Union, Project Consult GmbH (PCG), DGB Bildungswerk BUND und Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Bundesweit umfasst das Projekt sieben Beratungsstellen. Dort können sich ArbeitnehmerInnen aus anderen  EU-Staaten zu Fragen rund um Arbeits- und Sozialrechte, Löhne  und Arbeitsbedingungen informieren. Jede Beratungsstelle hat einen branchenspezifischen Schwerpunkt.

In Kiel liegt der Schwerpunkt in den Bereichen Fleischwirtschaft und Werftindustrie. Ratsuchende aus anderen Branchen können sich jedoch ebenfalls an die Beratungsstelle wenden. Die Beratung erfolgt auf Deutsch, Englisch, Rumänisch und Polnisch.

Seminare und Fortbildungen

Neben dem Beratungsangebot werden im Rahmen des Projektes Seminarmodule für Fortbildungen von Betriebs- und Personalräten zu den Themen Arbeitnehmerfreizügigkeit und mobile Beschäftigte entwickelt und angeboten.

Konferenzen und Workshops

Zur besseren Vernetzung von Beratungseinrichtungen und Gewerkschaften werden regelmäßig Konferenzen und Workshops durchgeführt. Dabei stehen Fragen zur ökonomischen und sozialen Auswirkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit im Mittelpunkt.

Für BeraterInnen werden regelmäßig Seminare zum Thema Arbeits- und Sozialrecht sowie Beratungskompetenzen angeboten.

Kooperationen und Finanzierung

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den DGB-Bundesvorstand.